Pressespiegel

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Hier unsere Meldungen für den Zeitraum vom 16. bis 31.07.2021. Ältere Meldungen finden Sie im Archiv.

Das Medienmonitoring ist geografisch aufgebaut, d.h. es folgen  zunächst Meldungen zu Themen mit bundesweiter Relevanz, daran anschließend Meldungen aus den einzelnen Bundesländern mit größerer Bedeutung. Meldungen mit ausschließlich lokalem Bezug oder solche, die ausschließlich Routinearbeiten betreffen, wurden nicht aufgenommen. Die entsprechenden Beiträge sind gekürzt. Ausgewertet wurden für den o.a. Zeitraum deutschsprachige Medien sowie die Webseiten der Tages- und Wochenzeitungen.

  • Bund

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    22.07.2021 - 

    Scheuer berichtet über zerstörte Infrastruktur

    Das vorläufige Schadensbild nach der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und anderen Teilen Deutschlands belaufe sich auf rund zwei Milliarden Euro. Diese Zahl nannte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer in einer außerordentlichen Sitzung des Verkehrsausschusses zu den Schäden und Instandsetzungsarbeiten an Verkehrswegen, dem Schienennetz und der digitalen Infrastruktur. Vor Ort werde mit Hochdruck an der Wiederherstellung gearbeitet und es gelte nun, Experten, wie etwa Ingenieure aus anderen Teilen der Republik in die betroffenen Gebiete zu bringen. Eine abteilungsübergreifende Taskforce sei eingesetzt worden, in der nachgeordnete Behörden, Deutsche Bahn und die Autobahngesellschaft des Bundes vertreten seien.

    90 Prozent der digitalen Infrastruktur wie mobile Masten seien nun wiederhergestellt. Die Begutachtung von Bauwerksschäden und Stabilisierungsmaßnahmen laufe. Die Kosten für Schäden am Bundesfernstraßennetz beliefen sich auf 500 bis 700 Millionen Euro. Einige Strecken wie die A1 und die A3 seien wieder befahrbar. Behelfsbrücken könnten je nach Spannweite von 25 bis zu 50 Meter gebaut werden. Die Bestellung sei entbürokratisiert worden und es gebe Material für 80 größere und kleinere Behelfsbrücken.

    Quelle: www.bundestag.de/presse/hib/852892-852892

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  • Verschiedenes

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    21.07.2021 - 

    Infrastruktur in Deutschland: Jede zehnte Brücke ist in schlechtem Zustand

    Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet über Zahlen des Statistischen Bundesamtes zum Thema Brücken (www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2021/07/PD21_N048_61.html). Im Netz der deutschen Bundesfernstraßen gebe es derzeit rund 40.000 Brücke, wovon mehr als jede zehnte gravierende Mängel aufweise. In 9,9 Prozent der Fälle habe die Bundesanstalt für Straßenwesen die Note „nicht ausreichend“ vergeben, der Zustand von 1,6 Prozent der deutschen Brücken gelten sogar als „ungenügend“. Rund drei Viertel der Brücken seien demnach in befriedigendem oder ausreichendem Zustand, nur etwa 13 Prozent aller Brücken gingen als sehr gut oder gut instandgehalten durch.

    Die Preise für Bauleistungen im Straßenbau seien 2020 gegenüber 2011 um rund 29 Prozent gestiegen, bei Brücken um 24 Prozent. Daher gebe auch der Staat immer mehr für die Instandhaltung und den Ausbau von Straßen und Brücken aus. Der öffentliche Gesamthaushalt (Bund, Länder und Gemeinden), habe 2020 rund 14,2 Milliarden Euro für den Straßenbau ausgegeben, gegenüber 2011 ein nominaler Zuwachs von rund 40 Prozent.

    Quelle: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/auto-verkehr/jede-zehnte-bruecke-in-deutschland-in-schlechtem-zustand-17447315.html

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  • Ausland

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    26.07.2021 - 

    Autobahn-Baustellen auf mobiler Brücke überfahren: Weniger Stau

    Verschiedene Schweizer Medien berichten über ein neues Projekt des Bundesamtes für Straßen. Bei Unterhaltsarbeiten auf der Autobahn solle eine mobile Brücke den Verkehrsstau eindämmen. Die Fahrzeuge würden über eine 236 Meter lange Brücke rolle, während unter der Rampe die Bauarbeiten liefen.

    Die Auffahrts- und Abfahrtsrampen wiesen je ein Gefälle von 6,1 Prozent auf. Die Brücke sei 7,3 Meter breit und 4,32 Meter hoch. Unter der Brücke ("Astra Bridge") stünden dann rund 100 Meter für die eigentlichen Bauarbeiten zur Verfügung. Mit der üblichen Vorsignalisation ergebe sich eine Baustellenlänge von rund 1500 Metern. Wenn die Sanierungsarbeiten unter der Brücke beendet seien, so fahre die aus verschiedenen Modulen bestehende Brücke ferngesteuert 100 Meter weiter für den nächsten Abschnitt.

    Das Bundesamt reagiere mit dem Brücken-Projekt auf immer schwierigere Situationen. Spurabbauten für Unterhaltsarbeiten seien wegen des hohen Verkehrsaufkommens auf vielen Autobahnabschnitten tagsüber schon länger nicht mehr möglich. Daher müssten immer mehr Bauarbeiten auf den Nationalstraßen in Nachtarbeit ausgeführt werden.

    Quelle: https://www.bluewin.ch/de/news/vermischtes/autobahn-baustellen-auf-mobiler-bruecke-ueberfahren-weniger-stau-812388.html

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  • Autobahngesellschaft

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    20.07.2021 - 

    Routing, Streckeninformationen und mehr kommen ins Smartphone

    Der Geschäftsführer der Autobahngesellschaft erklärte zur Inbetriebnahme der neuen Autobahn App, dass man damit der Vision einer nutzerfreundlichen, digitalen Autobahn gerecht werde. Die Autobahn App bringe zusätzlich zu den Möglichkeiten der von vielen verwendeten Navigations-App weitere verlässliche Informationen zu den Autobahnen. Ziel der App sei es, die Autobahnfahrt mit der App für alle noch komfortabler zu machen. Zu den Kernfunktionen der „Autobahn App“ zählten das Festlegen personalisierter Routen, das Anzeigen von Verkehrsmeldungen, E-Ladestationen, Rast- und Parkplätzen sowie der Zugriff auf über 1.000 Webcams.

    Quelle: https://www.autobahn.de/die-autobahn/aktuelles/detail/routing-streckeninformationen-und-mehr-kommen-ins-smartphone

    20.07.2021 - 

    Die Nicht-Navigations-App des Bundes

    Zahlreiche Medien berichten über die neue Autobahn-App der Autobahngesellschaft. Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel kritisiert, dass es sich keineswegs um eine Navigations-App, sondern lediglich um eine Routen-App handele. Wer aber hoffet, auf der Strecke selbst von der App an Staus vorbeigeführt oder wenigstens mit aktuellen Informationen versorgt zu werden, der werde enttäuscht. Auch für Berufskraftfahrer bringe die App kaum Vorteile. Zwar würden Autobahnparkplätze mit genauer Anzahl von Stellplätzen, Toiletten und sogar eventuell vorhandenen Picknickplätzen aufgeführt. Das bringe -Fahrern aber wenig, da die Parkplätze meistens mehr als ausgelastet wären. Die App sei zwar keine nützliche Neuentwicklung, aber gelungen sei, den Stand der Digitalisierung des Straßenverkehrs darzustellen.

    Quelle: www.spiegel.de/netzwelt/apps/autobahn-app-die-nicht-navigations-app-des-bundes-a-037da5a8-d9dc-4545-a12d-8cbf18fbc6c8

    01.07.2021 - 

    Rückstau bei Ausschreibungen und Abrechnungen der Autobahn GmbH

    Nach Verzögerungen bei der Bearbeitung von Rechnungen bei der Autobahngesellschaft hatte die FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag die Bundesregierung gefragt. In ihrer Antwort betont die Bundessregierung, dass Verzögerungen bei der Rechnungsbearbeitung unmittelbar nach Betriebsstart durch organisatorische Maßnahmen und die Optimierung der kaufmännischen Prozesse sehr weitgehend behoben worden seien. Die Autobahn GmbH werde jede Auszahlung auf Basis bestehender Verträge und nach Prüfung ordnungsgemäßer Rechnungen tätigen. Bis zum 11. Juni 2021 habe die Gesellschaft insgesamt 126.269 Rechnungen erhalten, davon seien insgesamt 110.554 beglichen worden.

    Bis zum 28. Mai 2021 habe die Autobahngesellschaft insgesamt 987 Vergabeverfahren eingeleitet. Nach dem aktuellen Planungsstand plane die Gesellschaft für 2021 über 1.000 weitere Ausschreibungen an. Hinzu kämen kleinere Vergabeverfahren mit Auftragswerten unter 25.000 Euro (netto).

    Quelle: https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/313/1931319.pdf

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  • Bayern

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    22.07.2021 - 

    Brücke am Kurt-Kittel-Ring: FW-Gemeinderat „Wir haben Geld verbrannt“

    Nach einem Bericht des Münchner Merkur gab es im Gemeinderat von Neufahrn heftige Diskussionen über nicht erfolgte Brückenprüfungen. Bereits 2011 habe man festgestellt, dass die Brücke für rund 335000 Euro saniert werden sollte. Das sei immer wieder hinausgezögert worden, die Verwaltung habe stets mitgeteilt, man könne die Maßnahme noch schieben. Jetzt sei man bei 2,5 Millionen Euro. Der Bauamtsleiter habe bestätigt, dass 2014 und 2017 keine Brückenprüfung stattgefunden habe. Das sei aber auch nicht vorgeschrieben. Eine DIN-Norm sei eine Empfehlung, werde erst zu einem Muss, wenn dazu eine gesetzgeberische Vorgabe bestehe. Die sei aber für diese DIN-Norm nicht vorhanden.

    Quelle: https://www.merkur.de/lokales/freising/neufahrn-ort29126/wir-haben-geld-verbrannt-90877444.html

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  • Hessen

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    25.07.2021 - 

    Achtung, Kontrolle – Brückenprüfung

    Für rund 5.000 Brücken ist das Land Hessen zuständig, davon seien rund 60 Prozent in gutem bis sehr gutem Zustand, 29 Prozent müssten saniert werden und 11 Prozent seien in schlechtem Zustand. Über die Arbeit der Brückenprüfer berichtet die Hessenschau des Hessischen Rundfunks in einem ausführlichen Beitrag.

    Quelle (ab Minute 1:30) https://www.hessenschau.de/tv-sendung/achtung-kontrolle---brueckenpruefung--hessenschau-vom-25072021,video-156252.html

    16.07.2021 - 

    Salzbachtalbrücke: Der Kollaps von Autobahnbrücken hat einen Grund

    Die Frankfurter Rundschau veröffentlicht einen ausführlichen Gastbeitrag, verfasst von zwei Unterstützern der Organisation „Gemeingut in BürgerInnenhand (GiB)“, die sich für den Erhalt öffentlicher Güter der Daseinsvorsorge einsetzt. Das Bild von der vernachlässigten Infrastruktur, nicht zuletzt verstärkt durch die „schwarze Null“, sei nicht falsch, aber nur die halbe Wahrheit. Für die Autoren sind einsturzgefährdete Schulen oder Autobahnbrücken und gesperrte Bahntrassen also weder natürlich noch normal und schon gar kein Zufall, sondern Folgeschäden einer verfehlten Finanzierungs- und Privatisierungspolitik, für die es prinzipiell Alternativen gebe.

    Quelle: https://www.fr.de/meinung/gastbeitraege/der-kollaps-von-autobahnbruecken-90863720.html

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  • Nordrhein-Westfalen

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    23.07.2021 - 

    Brücken-Wiederaufbau: Einsatz neuer Bauverfahren geplant

    Mehrere Tageszeitungen in Nordrhein-Westfalen berichten über Pläne des NRW-Verkehrsministeriums, nach der Hochwasser-Katastrophe -Westfalen beim Wiederaufbau von beschädigten Brücken auch innovative Bauverfahren einzusetzen. So könnten zum Beispiel Stahlbetonfertigteile genutzt werden, denn derartige Konstruktionen seien deutlich schneller umsetzbar als konventionelle Bauweisen. Die Infrastruktur müsse so schnell wie möglich repariert oder - wo nötig - komplett neu gebaut werden. Nach Angaben des Ministeriums konnten von 190 Sperrungen von Straßen oder Straßenabschnitten bereits 88 wieder aufgehoben werden.

    Quelle: https://www.wn.de/nrw/bruecken-wiederaufbau-einsatz-neuer-bauverfahren-geplant-2286268

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  • Rheinland-Pfalz

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    24.07.2021 - 

    Nur zwei Brücken sind im Stadtgebiet Bad Neuenahr-Ahrweiler heil geblieben

    Das ganze Ausmaß der Schäden entlang der ganzen Ahr, von Schuld bis zum Mündungsgebiet in Sinzig sind, sei noch schwer zu ermessen. Der rheinland-pfälzische Innenminister habe in einer Sondersitzung des Landtags von 62 zerstörten und 13 beschädigten Brücken im Landkreis Ahrweiler gesprochen. Es handele sich dabei um Fußgänger-, Pkw- und Eisenbahnbrücken und die Informationen beruhten auf Meldungen der Einsatzkräfte vor Ort.

    Der Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz (LBM) in Koblenz dagegen könne diese Zahl nicht bestätigen, sondern erwarte frühestens Anfang August Ergebnisse. Das Ausmaß sei noch nicht abschätzbar. Prüfer seien vor Ort, um zu schauen, welche Brücken saniert werden können oder abgerissen werden müssen.

    Quelle: https://ga.de/region/ahr-und-rhein/bad-neuenahr-ahrweiler/nur-zwei-bruecken-sind-im-stadtgebiet-bad-neuenahr-ahrweiler-heil-geblieben_aid-61754765

    19.07.2021 - 

    Ahrweiler: Schäden an Straßen und Brücken nicht abzusehen

    Die Schäden an der Infrastruktur, die die Flutkatastrophe verursacht hat, sind immens – und noch gar nicht vollständig absehbar. Auch zu Straßen- und Brückenschäden angeht, liege derzeit auch noch keine Schadensübersicht vor. Nach Auskunft der rheinland-pfälzischen Verkehrsministerin seien derzeit fünf Brückenprüftrupps des Landesbetriebs Mobilität Rheinland-Pfalz vollständig für Brücken im Hochwassergebiet eingesetzt. Ein sechster Brückenprüftrupp werde kurzfristig zusammengestellt

    Quelle: https://www.rhein-zeitung.de/region/aus-den-lokalredaktionen/kreis-ahrweiler_artikel,-schienen-strassen-bruecken-schaeden-noch-nicht-abzusehen-_arid,2285083.html

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