Pressespiegel

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Hier unsere aktuellen Meldungen. Ältere Meldungen finden Sie im Archiv.

Das Medienmonitoring ist geografisch aufgebaut, d.h. es folgen zunächst Meldungen zu Themen mit bundesweiter Relevanz, daran anschließend Meldungen aus den einzelnen Bundesländern mit größerer Bedeutung. Meldungen mit ausschließlich lokalem Bezug oder solche, die ausschließlich Routinearbeiten betreffen, wurden nicht aufgenommen. Die entsprechenden Beiträge sind gekürzt. Ausgewertet wurden für den o.a. Zeitraum deutschsprachige Medien sowie die Webseiten der Tages- und Wochenzeitungen.

  • Bund

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    01.06.2026 - 

    Mai/Juni 2026

    In einer Reihe von Kleinen Anfragen mit weitgehend gleichen Inhalten fragt die AFD-Fraktion im Deutschen Bundestag im Mai und Juni 2026 nach dem Zustand der Bundesbrücken in den einzelnen Bundesländern sowie nach Maßnahmen und Finanzierung zur Vermeidung weiterer Sperrungen und Einstürze. Die Bundesregierung hat diese Anfragen beantwortet:

    Quellen:
    https://dserver.bundestag.de/btd/21/063/2106305.pdf (Schleswig-Holstein)
    https://dserver.bundestag.de/btd/21/062/2106296.pdf (Bayern)
    https://dserver.bundestag.de/btd/21/062/2106299.pdf (Sachsen-Anhalt)
    https://dserver.bundestag.de/btd/21/062/2106298.pdf (Sachsen)
    https://dserver.bundestag.de/btd/21/062/2106297.pdf (Mecklenburg-Vorpommern)
    https://dserver.bundestag.de/btd/21/062/2106295.pdf (Hessen)
    https://dserver.bundestag.de/btd/21/062/2106277.pdf (Nieders., Hamburg, Bremen)
    https://dserver.bundestag.de/btd/21/062/2106276.pdf (Thüringen)
    https://dserver.bundestag.de/btd/21/062/2106268.pdf (Nordrhein-Westfalen)
    https://dserver.bundestag.de/btd/21/062/2106266.pdf (Rheinland-Pfalz, Saarland)
    https://dserver.bundestag.de/btd/21/062/2106252.pdf (Baden-Württemberg)
    https://dserver.bundestag.de/btd/21/062/2106201.pdf (Berlin, Brandenburg)

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  • Verschiedenes

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    05.06.2026 - 

    Schlechte Noten für Bauwerke: Diese maroden Brücken lähmen das Land

    Von Bayern nach Schleswig-Holstein, von Sachsen nach Nordrhein-Westfalen: 39.500 Brücken verbinden den Straßenverkehr in Deutschland. Doch viele dieser Brücken sind marode. Das zeigt eine Bewertung der Bundesanstalt für Straßenwesen. Einen Überblick über die größten Kolosse mit Risikofaktor liefert der Nachrichtensender n-tv.

    Quelle: https://www.n-tv.de/mediathek/bilderserien/panorama/Deutschlands-Bruecken-Diese-Kolosse-aus-Beton-und-Stahl-sind-marode-id30894207.html

    05.06.2026 - 

    Deutschlands schlimmste Bröckel-Brücken

    Die BILD-Zeitung veröffentlicht eine Liste mit den ihrer Meinung nach zehn schlimmsten Bröckel-Brücken Deutschlands.

    Quelle: https://www.bild.de/news/inland/nach-sperrung-in-bonn-das-sind-die-10-schlimmsten-broeckel-bruecken-6a2025d39d434f719fddf726

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  • Berlin

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    09.06.2026 - 

    Berlins marode Brücken - Bauen ohne Ende

    Etliche Brücken in Berlin sind in schlechtem Zustand – jede sechste Brücke muss erneuert werden. In einer rund 30-minütigen Reportage begleitet der Rundfunk Berlin Brandenburg RBB Baulärm, die Menschen, die rund um Berlins Brücken-Hotspots planen, prüfen, bauen und leben. Der Film erzählt von den Anstrengungen, das Berliner Brückenproblem in den Griff zu bekommen und begleitet Bauarbeiter, Brückenprüfer und Anwohner durch das Frühjahr 2026.

    Quelle: https://www.rbb-online.de/doku/o-r/rbb24-reportage/berlins-marode-bruecken-bauen-ohne-ende.html

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  • Bremen

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    02.06.2026 - 

    Bremen will schneller Brücken bauen

    Die Kreiszeitung berichtet, dass der Bremer Senat eine Beschleunigungsnovelle des Bremischen Landesstraßengesetzes beschlossen hat, um beim Bau von Brücken mehr Tempo machen zu können. Damit sollen Sanierung und Ersatzneubau der Bremer Brücken deutlich schneller umgesetzt werden. Kernstück sei eine Regelung, nach der reine Ersatzneubauten kommunaler Weserbrücken zukünftig planfeststellungs- und genehmigungsfrei möglich sind. Zugleich werde die Erneuerung der Brückeninfrastruktur gesetzlich zum „überragenden öffentlichen Interesse“ erklärt.

    Quelle: https://www.kreiszeitung.de/lokales/bremen/bremen-will-schneller-bruecken-bauen-94333264.html

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  • Hamburg

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    10.06.2026 - 

    Offiziell! So wird die neue Köhlbrandbrücke aussehen

    Der Hamburger Senat hat die Pläne für den Neubau der Köhlbrandbrücke vorgestellt. Die neue, fünf Kilometer lange Köhlbrandbrücke sehe auf den ersten Blick fast genauso aus wie die alte – das war auch eine der Vorgaben des Wettbewerbs. Sie ist mit einer Durchfahrtshöhe von 73,50 Metern allerdings 20 Meter höher und bekommt deshalb auch längere Rampen. So soll es auch den größten Containerschiffen möglich sein, darunter zum Terminal Altwerder zu fahren. Die neuen Pylone und Stützpfeiler sehen ebenfalls ein wenig anders aus. Der Senat plane ein Jahrhundertbauwerk mit fast einem Jahrzehnt Bauwerk, so die Verkehrssenatorin. Die neue Brücke werde weitgehend parallel zur alten gebaut, da letztere erst abgerissen werden soll, wenn die neue in Betrieb ist. Nach bisherigen Plänen solle die neue Brücke 2042 für den Verkehr freigegeben, aber eventuell erst im dritten Quartal 2046 komplett fertiggestellt werden.

    Quelle: https://www.mopo.de/hamburg/offiziell-so-wird-die-neue-koehlbrandbruecke-aussehen/4000946

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  • Nordrhein-Westfalen

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    12.06.2026 - 

    Verspätete Sanierung „rächt sich mit aller Brutalität“

    Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Oliver Krischer (Grüne) sieht in einem Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland angesichts der Totalsperrung der Bonner Nordbrücke dringenden Beschleunigungsbedarf bei der Sanierung von Autobahnbrücken. Mindestens 400 Brücken-Teilbauwerke müssten pro Jahr saniert werden, statt der aktuell 200. Wenn man sich in den nächsten 20 bis 30 Jahre nicht nur mit Infrastrukturproblemen beschäftigen wolle, müsse man ein System entwickeln, das quasi automatisch die sanierungsbedürftigsten Brücken in Angriff nehmen. Man müsse im Vorgriff sanieren, anstatt immer nur hinterherzulaufen.

    Quelle: https://www.rnd.de/wirtschaft/nordbruecke-bonn-dicht-krischer-verspaetete-sanierung-raecht-sich-ETYNJJ6FEBCXVCJHEC46GDFOIA.html

    10.06.2026 - 

    „Die müssen dort etwas gefunden haben, das Anlass zu ernsthafter Sorge gibt“

    Im Zusammenhang mit den Mängeln bei Brücken sieht der Präsident der Bundesingenieurkammer Bökamp in einem Interview mit dem Bonner General-Anzeiger ein strukturelles Problem. Brückenerhalt und Infrastrukturmodernisierung seien Aufgaben, die über Jahrzehnte gedacht werden müssten. Politische Entscheidungsprozesse orientierten sich jedoch häufig an Legislaturperioden. Deshalb würden notwendige Investitionen allzu oft von einer Regierung an die nächste weitergereicht. Wenn die Brücke tatsächlich vollständig neu gebaut werden müsse, so Bökamp, lasse sich der Bau selbst in etwa zwei Jahren realisieren. Die größere Herausforderung liege meist davor. Bleibe es bei den heutigen Verfahren, müsse man mit mehreren Jahren allein für Planung, Genehmigung und die notwendigen Prüfprozesse rechnen. Fünf Jahre seien da durchaus realistisch.

    Quelle: https://ga.de/bonn/stadt-bonn/nordbruecke-droht-bonn-ein-schicksal-wie-der-carolabruecke_aid-149602021

    10.06.2026 - 

    Baulicher Zustand der Brückeninfrastruktur in Nordrhein-Westfalen im Zusammenhang mit Castortransporten zwischen Jülich und Ahaus

    Vor dem Hintergrund der Atommülltransporte von Jülich nach Ahaus thematisiert die Bundestagsfraktion Die Linke in einer Kleinen Anfrage den baulichen Zustand der Brückeninfrastruktur in Nordrhein-Westfalen. Sie will wissen, welche konkreten Strecken für den Transport der bis zu 130 Tonnen schweren Castoren vorgesehen sind, welche Brücken dabei passiert werden und wie der Sanierungs- und Erneuerungsbedarf dieser Brücken sei.

    Quelle: https://dserver.bundestag.de/btd/21/063/2106376.pdf

    10.06.2026 - 

    Nächste Brückeninnovation in Oberhausen

    Nach einer Mitteilung der Autobahn GmbH startet nach dem erfolgreichen Einsatz eines innovativen Verfahrens zum Brückenbau mit extralangen Fertigteilen an der A516-Brücke über der Teutoburger Straße die nächste Brückeninnovation in Oberhausen – nur zwei Kilometer nördlich. Erstmals komme hier ein zukunftsweisendes Verfahren zum Einsatz, bei dem der komplette Brückenoberbau neben der bestehenden Brücke inklusive Fahrbahn und Schutzeinrichtungen vorgefertigt werde. Anschließend würden die Module mit selbstfahrenden Schwertransportern an ihren endgültigen Standort gebracht und von oben eingehoben. Das Verfahren ziele darauf ab, deutlich schneller zu bauen und die Auswirkungen auf den Verkehr und Anwohnende so gering wie möglich zu halten. Die Bauzeit reduziere sich erheblich - von rund 24 Monaten bei klassischer Bauweise auf sechs Monate für beide Fahrtrichtungen.

    Quelle: https://www.autobahn.de/aktuelles/aktuell/naechste-brueckeninnovation-in-oberhausen

    07.06.2026 - 

    Sperrung maroder Brücken: Wenn Bürokratie das Bauen hemmt

    Im Zusammenhang mit der Sperrung der Bonner Nordbrücke befasst sich der Westdeutsche Rundfunk in einem Beitrag mit der Bürokratie in Deutschland. Der Präsident der Ingenieurkammer NRW Bökamp wird mit der Aussage zitiert, in Deutschland werde zwei Drittel der Zeit eines Bauprojektes geplant, nur ein Drittel gebaut. Währenddessen verfalle die Infrastruktur. In Behörden herrsche Angst, Entscheidungen zu treffen. „Lieber alles zig Mal prüfen, Gegner und Befürworter von Bauprojekten immer wieder anhören. Verantwortung weiterschieben." Bökamp habe einmal ein tausendseitiges Regelwerk für Bauvorhaben in Deutschland auf 159 Seiten gekürzt – die völlig ausreichten.

    Quelle: https://www1.wdr.de/politik/politik-in-nrw/brueckenplanung-ohne-ende-100.html

    05.06.2026 - 

    Sperrung der Nordbrücke Bonn

    Nach einem Bericht der Tagesschau erklärte Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) bei einem Besuch vor Ort an der Nordbrücke Bonn, die Verbesserung der Verkehrslage habe "absolute Priorität". Der Bund werde "mit aller Kraft dafür eintreten, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten und so schnell wie möglich Abhilfe zu schaffen". Genutzt würden "alle Beschleunigungsmaßnahmen, die wir nutzen können". Über die Finanzierung müsse sich niemand Sorgen machen. Einen konkreten Zeitpunkt nannte Schnieder nicht.

    Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/autobahn-bonn-sperrung-schnieder-100.html

    05.06.2026 - 

    Wird die Bonner Nordbrücke die neue Rahmedetalbrücke?

    Der Westdeutsche Rundfunk vergleicht in einem Bericht die Sperrung der Rahmedetalbrücke mit der der Bonner Nordbrücke. Es gebe offensichtliche Ähnlichkeiten zwischen der Rahmedetalbrücke und der Nordbrücke in Bonn: Zu beiden gebe es wenige gute Alternativen für die, die sie brauchen - und das seien viele. Bei beiden Brücken seien die Schäden lange bekannt gewesen, ohne dass etwas geschehen sei – bis zur Sperrung. Noch bestehe die Hoffnung, dass die Nordbrücke ohne eine lange Komplettsperrung notdürftig repariert und dann mit weniger Druck saniert oder neu gebaut werden könne. Das wäre dann eher das Modell Leverkusener Brücke als Rahmedetalbrücke.

    Quelle: https://www1.wdr.de/nrw/verkehr/verkehrsthemen/bonn-nordbruecke-vergleich-rahmedetalbruecke-luedenscheid-100.html

    03.06.2026 - 

    Risse in der Bausubstanz: Bonner Nordbrücke seit Mittwochnachmittag voll gesperrt

    Binnen weniger Stunden wurde die Bonner Nordbrücke auf der A 556, eine von drei Rheinquerungen auf Bonner Stadtgebiet gesperrt. Aktuelle Brückenprüfungen, so die Autobahn GmbH, hätten strukturelle Schäden am Tragwerk der linksrheinischen Vorlandbrücke festgestellt, die eine unverzügliche Sicherung erforderten. Eine Vollsperrung sei unausweichlich. Die Sicherheit der Menschen, die täglich über diese Brücke führen, sei nicht verhandelbar.

    Quelle: https://ga.de/bonn/stadt-bonn/nordbruecke-bonn-vollsperrung-am-3-juni-2026-ab-15-uhr-risse-in-bausubstanz_aid-149329407

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