Pressespiegel

» Pressespiegel abonnieren

Hier unsere aktuellen Meldungen. Ältere Meldungen finden Sie im Archiv.

Das Medienmonitoring ist geografisch aufgebaut, d.h. es folgen zunächst Meldungen zu Themen mit bundesweiter Relevanz, daran anschließend Meldungen aus den einzelnen Bundesländern mit größerer Bedeutung. Meldungen mit ausschließlich lokalem Bezug oder solche, die ausschließlich Routinearbeiten betreffen, wurden nicht aufgenommen. Die entsprechenden Beiträge sind gekürzt. Ausgewertet wurden für den o.a. Zeitraum deutschsprachige Medien sowie die Webseiten der Tages- und Wochenzeitungen.

  • Bund

    [ Pressemeldungen anzeigen ]

    12.03.2024 - 

    Erreichbarkeit der Ziele des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr bei der Brückenmodernisierung

    In einer kleinen Anfrage im Deutschen Bundestag fragt die AfD-Fraktion unter anderem nach dem beim Brückengipfel 2022 vorgestellten Kernnetz zur Brückenmodernisierung des BMDV. Dieses Kernnetz habe sich, so die Bundesregierung in ihrer Antwort, nicht geändert. Die Autobahn GmbH setze auf der Grundlage dieses Netzes die strategischen Vorgaben des Bundes im Sinne eines gemeinsam abgestimmten Brückenmodernisierungsprogramms um. Deutschlandweit müssten bei den Bundesautobahnen langfristig rund 8 000 Brücken-Teilbauwerke und bei den Bundesstraßen ca. 3 000 Brücken-Teilbauwerke modernisiert werden. Die Anzahl der modernisierungsbedürftigen Brücken-Teilbauwerke innerhalb des Brückenmodernisierungsnetzes (im Zuge von Bundesautobahnen) betrage etwa 4 000 Teilbauwerke. Nach Auskunft der Autobahn GmbH seien 2021 Modernisierungsmaßnahmen an 126 Brücken-Teilbauwerken abgeschlossen worden, Die Anzahl abgeschlossener Brückenmodernisierungen habe 2022 bei 174 Maßnahmen und 2023 bei 210 Maßnahmen gelegen.

    Quelle: https://dserver.bundestag.de/btd/20/106/2010601.pdf

    Pressemeldungen für Bund schließen »

  • Verschiedenes

    [ Pressemeldungen anzeigen ]

    29.03.2024 - 

    Wie stabil sind Deutschlands Brücken?

    Im Zusammenhang mit dem Einsturz der Brücke in Baltimore nach der Kollision mit einem Frachter befassen sich zahlreiche Medien bundesweit mit der Frage, ob ein solcher Unfall auch in Deutschland passieren könne und wie sicher Deutschlands Brücken seien. Es gebe in deutschen Binnengewässern etwa 130 Schiffsunfälle mit und im Bereich von Brücken pro Jahr. Ein katastrophaler Unfall wie an der Key-Brücke sei aus den vergangenen Jahrzehnten nicht bekannt, es müssten bloß mal Träger ausgetauscht oder ganz selten der Überbau ersetzt werden.

    Grundsätzlich versuchten Brückenbauer, Pfeiler im Fahrwasser wann immer zu vermeiden. Sie nähmen bloß Platz weg, stünden Schiffen im Weg und seien zugleich aber so wichtig, dass man sie regelmäßig warten müsse. Wenn sich ein Pfeiler im Wasser nicht vermeiden lasse, gelte die Regel, ihn so ufernah wie möglich zu setzen.

    Insgesamt, so ein Vertreter der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) seien Deutschlands Brücken sicher –weil sie regelmäßig begutachtet werden und man ihre Schwächen kenne. Im besten Fall würden neue Brücken schon so gebaut, dass sie einem möglichen Anprall standhalten. Doch auch ältere Brücken ließen sich nachrechnen und ausbessern. Hielten Prüfer die Stützen im Wasser für zu schwach, ließen sich zusätzliche Schutzbauwerke um Hauptpfeiler errichten. Fachleute schütteten eine Insel auf, sodass ein Schiff auf Grund laufe, bevor es in die Brücke schwimme, oder installierten eine Art Leitplanke. Alternativ verpassten die Fachleute Pfeilern nachträglich eine Manschette.

    Quelle: Quelle: https://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/francis-scott-key-bridge-in-baltimore-wie-stabil-sind-deutschlands-bruecken-a-3439231a-db9b-43d7-ad48-910dd955085a

    27.03.2024 - 

    Warum ist die Francis-Scott-Key-Brücke eingestürzt?

    DER SPIEGEL befasst sich mit den möglichen Gründen für den Einsturz der Brücke in Baltimore. Sie war insgesamt 2,6 Kilometer lang und stützte sich hauptsächlich auf Stahlbetonpfeiler im Wasser. Die Hauptbrücke bestand aus drei Feldern, die auf vier Pfeilern lagen. Obenauf befand sich eine Konstruktion aus Fachwerk. Allerdings, so Experten, sei diese Art von Brücke nicht dafür ausgelegt, Lasten umzuverteilen, falls ein Hauptpfeiler einstürzt. Laut Experten hätte die Brücke die Kollision womöglich überstanden, wenn das Schiff einen kleinen Teil des Brückendecks getroffen hätte. Die Anforderungen an solche Bauwerke seien in den Siebzigerjahren anders als heute. Womöglich sei die Brücke schlicht nicht dafür ausgelegt gewesen, dem Ausmaß heutiger Schiffsstöße standzuhalten.

    Quelle: https://www.spiegel.de/wissenschaft/baltimore-warum-ist-die-bruecke-eingestuerzt-und-was-weiss-man-ueber-das-containerschiff-a-a9b0409f-b823-48cc-830e-f1a3c34d265d

    Pressemeldungen für Verschiedenes schließen »

  • Autobahngesellschaft

    [ Pressemeldungen anzeigen ]

    21.03.2024 - 

    Digitalisierung im Straßenbau: BIM Leistungskatalog veröffentlicht

    Nach einer Pressemeldung der Autobahn GmbH hat sie gemeinsam mit drei Verbänden der Bauwirtschaft eine Erklärung zur Nutzung des BIM-Leistungskataloges unterzeichnet und damit ein starkes Signal für die verstärkte Nutzung der BIM-Methode gesetzt. Building Information Modeling (BIM) veränder3 die Art und Weise, wie Bauprojekte geplant, ausgeführt und verwaltet werden.

    Quelle: https://www.autobahn.de/die-autobahn/aktuelles/detail/zukunftsaufgabe-brueckenmodernisierung/digitalisierung-im-strassenbau-autobahn-gmbh-beim-bim-fachsymposium-bim-leistungskatalog-veroeffentlicht

    20.03.2024 - 

    Zukunftsaufgabe Brückenmodernisierung

    Die Autobahn GmbH hat auf ihrer Webseite eine eigene Themenseite Brücken (https://www.autobahn.de/die-autobahn/bruecken) eingerichtet, auf der es umfassende Informationen zu den Autobahnbrücken und zur Brückenmodernisierung gibt. Brückenmodernisierung ist eine der vordringlichsten Zukunftsaufgaben der Autobahn GmbH. Die Autobahn GmbH geht die Brückenmodernisierung über Bundesländergrenzen hinweg mit einem langfristig angelegten Modernisierungsprogramm konzentriert und gebündelt an.

    Quelle: https://www.autobahn.de/die-autobahn/aktuelles/detail/zukunftsaufgabe-brueckenmodernisierung

    Pressemeldungen für Autobahngesellschaft schließen »

  • Hamburg

    [ Pressemeldungen anzeigen ]

    27.03.2024 - 

    Köhlbrandbrücke hängt in der Luft

    Nach Berichten mehrerer Medien wurde die ursprünglich geplante Pressekonferenz des Hamburger Senats zur Vorstellung der Pläne für den Neubau der Köhlbrandbrücke kurzfristig abgesagt. Grund dafür seien Unstimmigkeiten zwischen der SPD-geführten Wirtschafts- und der grün geführten Umweltbehörde, sodass es keine entscheidungsreife Drucksache gebe. Bedenken gebe es insbesondere bezüglich der Höhe des geplanten Neubaus.

    Quelle: https://taz.de/Marodes-Hamburger-Wahrzeichen/!5997736&s=K%C3%B6hlbrandbr%C3%BCcke/

    23.03.2024 - 

    Was wird aus der Köhlbrandbrücke?

    DER SPIEGEL skizziert nochmals die Entwicklung um die Sanierung bzw. den möglichen Abriss der Köhlbrandbrücke. Die Brücke wurde vor fast 50 Jahren gebaut. Die Schrägseilbrücke überspannt den 325 Meter breiten Köhlbrand – einen Arm der Süderelbe – und endet auf der Elbinsel Wilhelmsburg. Die Bauzeit für die 3618 Meter lange Brücke betrug damals vier Jahre, die Kosten beliefen sich auf rund 160 Millionen D-Mark (knapp 82 Millionen Euro). Die Brücke steht unter Denkmalschutz. 2017 begann die Hamburger Hafen-Behörde HPA mit den Planungen für eine neue Brücke, die bis 2030 gebaut werden sollte. Doch dann entstand die Idee eines doppelstöckigen Tunnels. Mit mehr als drei Milliarden Euro, so die Wirtschaftsbehörde, sei der Bau eines Tunnels zwar deutlich teurer als der Bau einer Brücke, habe aber mehrere Vorteile. So seien danach die Unterhaltskosten niedriger und ein Tunnel halte auch länger als eine Brücke. Außerdem könnten dann auch ganz große Containerschiffe das hinter der Brücke liegende Terminal Altenwerder erreichen. Der Tunnel galt damit über Jahre als gesetzt.

    Mitte 2023 berechnete die Wirtschaftsbehörde die Kosten für den Tunnelbau noch einmal nach und kam dabei auf rund 5,3 Milliarden Euro – inzwischen sollen es sogar sieben Milliarden Euro sein – und sprach sich deshalb wieder für eine Brücke aus. Nach ihren Worten hatte sich herausgestellt, dass der Bau eines Tunnels deutlich komplizierter und aufwendiger wäre als bislang gedacht. Allerdings solle eine neue Brücke auch 4,5 bis fünf Milliarden Euro kosten zuzüglich einer halben Milliarde Euro für den Abriss der Köhlbrandbrücke. Statt des zuletzt kolportierten Fertigstellungstermins 2036 werde es nun zehn Jahre länger dauern.

    Quelle: https://www.spiegel.de/wirtschaft/hamburger-wahrzeichen-was-wird-aus-der-koehlbrandbruecke-a-5e50e693-42bb-40f4-946d-d248421e21e7

    Pressemeldungen für Hamburg schließen »

  • Schleswig-Holstein

    [ Pressemeldungen anzeigen ]

    27.03.2024 - 

    16 Prozent der Autobahnbrücken im Norden sind marode

    Nach einem Bericht der Tagesschau, die sich auf Angaben der Autobahn GmbH bezieht, entsprächen von gut 3.100 Autobahnbrücken im Norden rund 16 Prozent nicht mehr den heutigen Anforderungen. Aktuell habe Mecklenburg-Vorpommern im Norden mit rund fünf Prozent den niedrigsten Anteil Brückenfläche mit Sanierungsbedarf an Autobahnen - Spitzenreiter sei Hamburg: Fast zwei Drittel der Brückenfläche in der Hansestadt hätten einen schlechten Traglastindex von Vier oder Fünf. Das liege laut Autobahn GmbH auch an dem steigenden Schwerlastverkehr rund um den Hamburger Hafen. In Niedersachsen müsse fast ein Drittel der Brückenfläche saniert oder ersetzt werden, in Schleswig-Holstein seien es rund neun Prozent. In absoluten Zahlen sei die Menge und somit auch die Fläche der Brücken in Hamburg natürlich geringer als zum Beispiel im großen Flächenland Niedersachsen.


    Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/regional/hamburg/ndr-16-prozent-der-autobahnbruecken-im-norden-sind-marode-100.html

    Pressemeldungen für Schleswig-Holstein schließen »


» hier geht's zum Pressearchiv