Pressespiegel

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Hier unsere Meldungen für den Zeitraum vom 16. bis 31.12.2021. Ältere Meldungen finden Sie im Archiv.

Das Medienmonitoring ist geografisch aufgebaut, d.h. es folgen zunächst Meldungen zu Themen mit bundesweiter Relevanz, daran anschließend Meldungen aus den einzelnen Bundesländern mit größerer Bedeutung. Meldungen mit ausschließlich lokalem Bezug oder solche, die ausschließlich Routinearbeiten betreffen, wurden nicht aufgenommen. Die entsprechenden Beiträge sind gekürzt. Ausgewertet wurden für den o.a. Zeitraum deutschsprachige Medien sowie die Webseiten der Tages- und Wochenzeitungen.

  • Autobahngesellschaft

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    12.01.2022 - 

    Deutschlands Brücken sind noch maroder als befürchtet

    Das Nachrichtenmagazin SPIEGEL zitiert aus einem internen Bericht der Autobahngesellschaft des Bundes, wonach sich die Zahl der jährlich zu sanierenden Brücken verdoppeln müsste. Der Bericht des SIEGEL ist von zahlrechen anderen Medien aufgegriffen worden.

    Rahmede sei offenbar überall, denn, so der Bericht, »sollten die notwendigen Erhaltungsmaßnahmen an den Tausenden Bauwerken nicht im erforderlichen Umfang und zeitnah umgesetzt werden, wird es in den kommenden Jahren zu erheblichen Verkehrseinschränkungen bis hin zu Sperrungen von Brückenbauwerken kommen.« Die Autobahngesellschaft fordere nicht nur mehr Geld vom Bund, sondern auch neue Gesetze.

    Offensichtlich sei jahrelang der wahre Zustand der Brückenbauwerke von den zuständigen Landesbehörden viel zu rosig dargestellt worden. Sanierung sollten wohl in die kommenden Legislaturperioden verschoben werden, denn Baustellen sorgten für Staus und Frust beim autofahrenden Wahlvolk. Nordrhein-Westfalen habe das wohl größte Problem mit maroder Infrastruktur nicht nur, weil dort besonders viele Straßen gebaut worden seien, sondern auch weil besonders viel Schwerverkehr hier unterwegs sei. Diesen Umstand habe man aber viele Jahre ausgeblendet. Der neue Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) habe die Autobahngesellschaft angewiesen, »alle erforderlichen Ressourcen und Mittel zur Verfügung zu stellen«, um die Rahmede-Talbrücke möglichst schnell neu zu bauen.

    Nötig sei eine Neugestaltung des Planungs- und Bauwesens, inklusive gesetzlicher Veränderungen, um den Sanierungsstau zu bewältigen. Erforderlich sei eine Priorisierung der besonders maroden Brücken. Man wolle »für bestehende Bauwerke prüfen, ob die erforderlichen hohen Investitionen zur Anhebung der Tragfähigkeit und Dauerhaftigkeit für eine begrenzte Restnutzungsdauer noch wirtschaftlich vertretbar sind oder ob ein Ersatzneubau die bessere Lösung ist«.

    Vorgeschlagen werde ein Maßnahmengesetz. Darin würden nicht nur die Brücken aufgelistet, die als Erstes an die Reihe kommen sollten, sondern auch »vorgezogene Grunderwerbsvorgänge ausgelöst und Bauerlaubnisse von den privaten Grundstückseigentümern« eingeholt werden. In anderen Ländern reduzierten sich so die Zeiten für die Planfeststellungsphase, also die Entscheidung im Parlament, auf wenig Monate.«

    Quelle: www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/deutschland-bruecken-sind-noch-maroder-als-befuerchtet-a-4ae84c75-afaf-444d-ac0a-dd3016638def

    12.01.2022 - 

    Baugewerbe zum Zustand der Autobahnbrücken: Schnell handeln ist gefragt!

    Für den Zentralverband Deutsches Baugewerbe sind, so eine Pressemeldung des Verbandes, die Ergebnisse der Brückenstudie der Autobahn GmbH nicht überraschend. Jetzt sei es notwendig, möglichst zügig die Brücken zu sanieren. Entscheidend für den Erfolg sei es aber, dass bei Ersatzneubauten die langen und aufwändigen Planungs- und Genehmigungsverfahren deutlich zu verkürzt werden bzw. komplett entfallen müssten. Auch für Aushilfs- bzw. Behelfsbrücken sollten Planungsverfahren entfallen bzw. kürzer werden. Durch Standardisierung und modulare Bauweisen könne zusätzlich die Bauzeit verkürzt werden. Durch eine konzertierte Aktion könnten Planungs-, Genehmigungs- und Bauzeit vermindert werden.

    Quelle: www.presseportal.de/pm/33001/5119818?utm_source=digest&utm_medium=email&utm_campaign=push

    07.01.2022 - 

    Rechtzeitig handeln

    In einem Kommentar im Bonner Generalanzeiger fordert der Chefredakteur schnelle Entscheidungen beim Neu- bzw. Ersatzbau von Brücken. Am Beispiel des geplanten Neubaus einer Autobahnbrücke in Bonn warnt er vor einem vergleichbares Schicksal für Bonn wie für Lüdenscheid, das im Ausweichverkehr versinke. Eigentlich sei es ganz egal, ob man die Brücke sechs- oder vierspurig, mit oder ohne Radweg, mit oder ohne Lärmschutzwände haben wolle. Hauptsache, es geschehe überhaupt etwas, vor allem, wenn die Straße schneller bröckele als man Alternativen planen könne. Natürlich sei es richtig, sorgfältig zu planen und möglichst viele Aspekte und Wünsche zu berücksichtigen. Aber die Zeit laufe und sie laufe gegen die vorhandene Bausubstanz der A565. Ohne funktionsfähige, auch große Straßen, werde das alltägliche Leben unerträglich. Das spreche für Augenmaß und Tempo bei allen Debatten um marode Brücken.

    Quelle: ga.de/meinung/kommentare/kommentar-zu-maroden-autobahnbruecken-und-deren-sanierung_aid-65134195

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  • Nordrhein-Westfalen

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    13.01.2022 - 

    Erneute Brückensperrung: Kanalbrücke in Datteln sackt ab

    Nach einem Bericht des Westdeutschen Rundfunks sind an einer Brücke über den Wesel-Datteln-Kanal massive Schäden entdeckt wurden. Die Polizei habe die Brücke sofort gesperrt. Die Brücke sei zwar nicht für den Schwerlastverkehr freigegeben, es werde aber vermutet, dass Schwerlastfahrzeuge unerlaubt über die Brücke gefahren seien und durch das Gewicht den Schaden verursacht hätten. Die Brücke habe schon lange als marode gegolten. Allerdings sei die geplante Behelfsbrücke noch nicht fertiggestellt.

    Quelle: www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/bruecke-ueber-wesel-datteln-kanal-abgesackt-100.html

    12.01.2022 - 

    Sauerlandlinie A45: So geht es weiter mit dem Brücken-Neubau

    Zahlreiche Medien berichten über die Diskussionen zu Rahmede im Verkehrsausschuss des Landtages. Entscheidend für den Neubau sei, wie die alte Brücke rückgebaut werde, ob durch Sprengung oder Abbruch. Eventuell könne man auch beim alten Konzept bleiben und parallel eine neue Brücke bauen, beide Varianten würden geprüft. Welche bürokratischen Hürden zu nehmen seien, zeige sich allein schon an den Ausführungen der Autobahn GmbH zum Planungsrecht: Handele es sich um einen Brückenneubau oder eine Erhaltung? Daran hänge ein jeweils anderes baurechtliches Planungsverfahren.

    Für den WDR bleibe der Eindruck, dass alle Beteiligten - sowohl auf Seiten der Autobahn GmbH als auch der Landespolitik - den Ernst der Lage nicht nur erkannt hätten, sondern alles Mögliche täten, um den Prozess des Neubaus zu beschleunigen und die Betroffenen vor Ort zu entlasten.

    Quelle: https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/sauerlandlinie-autobahn-bruecke-verkehrsausschuss-100.html

    12.01.2022 - 

    Scholz verspricht beschleunigte Neubauplanung der maroden A45-Brücke

    In der Regierungsbefragung hat sich Bundeskanzler Scholz für eine beschleunigte Neubauplanung der Rahmede-Brücke ausgesprochen. Er sei sicher, dass „wir das alles nur schaffen, wenn wir die vielen Gesetze, die wir zur Planungsbeschleunigung durchsetzen wollen, auch auf den Weg bringen“.

    Quelle (u.a.): https://www.ikz-online.de/region/a-45-bruecke-kanzler-scholz-verspricht-schnelle-planung-id234297027.html

    07.01.2022 - 

    Brücke auf Sauerlandlinie A45 muss abgerissen werden

    Zahlreiche Medien greifen bundesweit die Meldung auf, dass die Rahmede-Talbrücke abgerissen werden müsse. Nach Auskunft der Autobahn GmbH seien neben den bereits entdeckten Schäden noch Risse an den Längsträgern gefunden worden. Die 53 Jahre alte Brücke könne nicht saniert, sondern müsse möglichst schnell abgerissen und neu gebaut werden. Deshalb dürfe kein Fahrzeug mehr über das Bauwerk fahren.

    Ziel sei es, die Brücke in fünf Jahren neu zu bauen. Die NRW-Verkehrsministerin forderte den Bund auf, den Neubau der Brücke zu beschleunigen, also keine erneute Planfeststellung und keine Umweltverträglichkeitsprüfung.

    Quelle (gegen Bezahlung): www.faz.net/aktuell/wirtschaft/auto-verkehr/a45-marode-bruecke-auf-sauerlandlinie-muss-abgerissen-werden-17720431.html

    07.01.2022 - 

    Endstation Lüdenscheid

    Schon lange sei bekannt, dass in Westdeutschland Hunderte der meist aus der Zeit zwischen 1960 und 1980 stammenden Brücken dringend erneuert werden müssten. So heißt es in einem Kommentar der FAZ. Zwar legten sich Bund und Länder seit rund einem Jahrzehnt kräftig ins Zeug. Doch nicht selten verzögerten sich Projekte – so wie die Talbrücke Rahmede, von der schon seit 2014 bekannt sei, dass sie neu gebaut werden müsse. „Mehr Fortschritt wagen – in der Verkehrsinfrastrukturpolitik heißt das ohne ideologische Vorbehalte gegen Autobahnen: Mehr Tempo beim Sanieren.“

    Quelle (gegen Bezahlung): www.faz.net/aktuell/politik/endstation-luedenscheid-talbruecke-rahmede-ist-ein-desaster-17721098.html

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