Pressespiegel

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Hier unsere Meldungen für den Zeitraum vom 16. bis 29.02.2020. Ältere Meldungen finden Sie im Archiv.

Das Medienmonitoring ist geografisch aufgebaut, d.h. es folgen  zunächst Meldungen zu Themen mit bundesweiter Relevanz, daran anschließend Meldungen aus den einzelnen Bundesländern mit größerer Bedeutung. Meldungen mit ausschließlich lokalem Bezug oder solche, die ausschließlich Routinearbeiten betreffen, wurden nicht aufgenommen. Die entsprechenden Beiträge sind gekürzt. Ausgewertet wurden für den o.a. Zeitraum deutschsprachige Medien sowie die Webseiten der Tages- und Wochenzeitungen.

  • Übergreifend

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    10.03.2020 - 

    Beton-Spechte klopfen Brücke ab

    Die Main-Post berichtet ausführlich über die Prüfung einer Eisenbahnbrücke mit einem Untersichtgerät. Die Maßnahme solle durch Feststellung des Ist-Zustandes des 25 Jahre alten Brückenbauwerks die Standsicherheit und die verkehrssichere Nutzung garantieren: „An Bord der beiden Inspektionsgeräte, die parallel an den beiden Seiten montiert sind, hantieren je zwei mit Sicherheitsgurten ausgestattete Arbeiter auf dem Gerätesteg. Ein weiterer Kollege befindet sich im Maschinenwagen, der am Kopfteil des 14 Tonnen schweren Fahrzeugs am Brückenrand aufsitzt. Von hier erfolgt die Steuerung des hydraulisch betätigten Brückenuntersichtgeräts, das mit einem Druck von bis zu 150 Bar an der Brücke gehalten wird. Mit einer Geschwindigkeit von zwei Kilometern pro Stunde fahren sie gemeinsam die Unterseite der 695 Meter langen Brücke unterhalb der Ruine Schönrain Stück für Stück ab.“ In der Regel genügten Sichtprüfungen, die den erfahrenen Brückenprüfern ausreichende Informationen geben, doch manchmal komme auch der "Beton-Specht" zum Einsatz – ein kleiner Hammer, der zur Ausstattung der Arbeiter dazugehöre.

    Quelle: https://www.mainpost.de/regional/main-spessart/Beton-Spechte-klopfen-Bruecke-ab;art774,10419747

    09.03.2020 - 

    Wie Deutschland sich selber lähmt

    In einem ausführlichen Beitrag beschäftigt sich das Nachrichtenmagazin Der Spiegel mit dem Reformstau bei Bauprojekten in Deutschland. Neben Windparks, Sendemasten und Schienenstrecken geht es auch um das Thema Brücken. Rund 2500 Brücken an Autobahnen und Fernstraßen müssten dringend erneuert werden. Am Geld mangele es nicht: Im Etat von Verkehrsminister Andreas Scheuer schlummerten Milliarden, die wegen fehlender oder mangelnder Planung nicht ausgegeben werden könnten.

    Nach einer Vereinbarung zwischen dem Verkehrsministerium und der Deutschen Bahn vom Januar 2020 sollten in den nächsten zehn Jahren 86 Milliarden Euro in Trassen, Brücken und Bahnhöfe gesteckt werden, um ein "Jahrzehnt der Schiene" einzuläuten. Wie das funktionieren solle, sei Experten schleierhaft. Zuletzt habe es oft zehn Jahre und länger gedauert, um ein neues Projekt fertigzustellen. Immerhin: Ende Januar habe der Bundestag ein Gesetz verabschiedet, das zumindest den Bau von Brücken deutlich beschleunigen soll. Ersatzbrücken, ist dort festgeschrieben, brauchen kein aufwendiges Genehmigungsverfahren wie Neubauten. Sie können sofort errichtet werden.

    Quelle: https://www.spiegel.de/wirtschaft/wie-deutschland-sich-selber-laehmt-die-blockierte-republik-a-00000000-0002-0001-0000-000169828702

    06.03.2020 - 

    Eisenbahnbrücke im Allgäu: Schieb mal an

    Die Süddeutsche Zeitung berichtet ausführlich über das Einschieben einer neuen Brücke in das Gleisnetz der Deutschen Bahn. Das Brückenstück war allerdings 116 Meter lang und 15 Meter hoch. Seit dem vergangenen Sommer hätten Arbeiter zunächst einmal die neue Brücke errichtet - gut 13 Meter neben dem bestehenden Bauwerk. Dazu seien zwei Pfeiler sowie zwei Brückenwiderlager betoniert worden, zwei monströse 750-Tonnen-Kräne hätten schließlich vorgefertigte Stahlfachwerkträger eingehievt. Am Ende sei eine Betondecke draufgekommen, ebenso eine Lärmschutzwand und auch das Geländer sei bereits montiert worden.

    Solche Bauweisen würden, so die Süddeutsche Zeitung, in Zukunft eine noch wichtigere Rolle spielen. Denn die Bundesregierung habe - nachdem das Bahnnetz über viele Jahre und Jahrzehnte vom Staat vernachlässigt wurde - mittlerweile deutlich mehr Geld für Erhalt und Ausbau der Schienenwege bereitgestellt. Deshalb werde in den nächsten Jahren die Zahl der Baustellen im Schienennetz steigen. "Kundenfreundliches Bauen" sei daher ein heiß diskutiertes Thema in der Branche.

    Quelle: https://www.sueddeutsche.de/auto/bruecke-allgaeu-1.4829049

    05.03.2020 - 

    Zustand der Brücken im deutschen Schienennetz

    Wie die Bundesregierung den Zustand der Eisenbahnbrücken in Deutschland bewertet, möchte die FDP-Fraktion in einer Kleinen Anfrage (noch nicht beantwortet) wissen. Wie viele deutsche Eisenbahnbrücken seien jeweils über 50, 75 und 100 Jahre alt, wie habe sich das Durchschnittsalter der Eisenbahnbrücken in den vergangenen zehn Jahren entwickelt und wie viele Bahnbrücken mussten in den vergangenen fünf Jahren durch Neubau ersetzt werden. Gefragt wird zudem, wie hoch die Bundesregierung die Gesamtkosten für die Sanierung aller derzeit sanierungsbedürftigen Eisenbahnbrücken in Deutschland einschätze.

    Quelle: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/176/1917627.pdf

    02.03.2020 - 

    Brücken in Deutschland Sie ertragen uns nicht mehr

    Einen anderen Ansatz zur Betrachtung von Brücken wählt Lena Frommeyer im Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Sie schreibt eine Würdigung der Brücken. Immerhin gebe es im Netz der Bundesfernstraßen aktuell 39.500 Brücken. Das entspreche einer Länge von über 2100 Kilometern - in etwa der Strecke von Flensburg bis Neapel - und einer Fläche von 30 Millionen Quadratmetern, die es zu betreuen gelte. Bei vielen Brücken machten sich inzwischen Verschleißerscheinungen bemerkbar. "Das ist wie bei uns Menschen. Wenn wir die 50 überschritten haben, fangen die Zipperlein an", sagt Martin Mertens, Experte für Statik und Brückenbau an der Hochschule Bochum. Gründe für den Verschleiß gebe es mehrere. Zum einen muteten wir den Brücken zu viel zu, denn die Anzahl schwerer Fahrzeuge wachse. Hinzukämen Materialprobleme, denn der vielfach verwendete Spannstahl neige zu Korrosion und Rissen.

    Beschrieben wird aber auch, dass manche Brücken eine wahre Fangemeinde hätten. So habe der in Krefeld lebende Bauingenieur Frank Sellke unter brueckenweb.de eine Datenbank mit etwa 450.000 Brücken-Fotos angelegt. Brücken seien emotionale Objekte. Sie erschlössen unwegsames Gelände, kürzten Wege ab - oder machten sie überhaupt erst möglich. Menschen fühlen sich ihnen daher verbunden.

    Quelle: https://www.spiegel.de/auto/bruecken-in-deutschland-sie-ertragen-uns-nicht-mehr-a-3c5deb73-010c-4698-9973-e4808fc6e743

    27.02.2020 - 

    Anheben der Brücken an deutschen Wasserstraßen

    In einer Kleinen Anfrage im deutschen Bundestag will die FDP-Fraktion von der Bundesregierung wissen, wie viele der Brücken, die das deutsche Kanalnetz der Bundeswasserstraßen und der Landeswasserstraßen überqueren, angehoben werden müssten, damit Containerschiffe ihre Container zweilagig transportieren können und welche Kosten mit der Anhebung verbunden wären. Weitere Fragen zielen auf Erkenntnisse der Bundesregierung, wie das Potenzial für mehr Binnenschiffsverkehr einzuschätzen sei, wenn die Brücken im deutschen Kanalnetz angehoben würden. Die Antwort liegt noch nicht vor.

    Quelle: http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/19/173/1917398.pdf

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