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Pressespiegel
Hier unsere aktuellen Meldungen. Ältere Meldungen finden Sie im Archiv.
Das Medienmonitoring ist geografisch aufgebaut, d.h. es folgen zunächst Meldungen zu Themen mit bundesweiter Relevanz, daran anschließend Meldungen aus den einzelnen Bundesländern mit größerer Bedeutung. Meldungen mit ausschließlich lokalem Bezug oder solche, die ausschließlich Routinearbeiten betreffen, wurden nicht aufgenommen. Die entsprechenden Beiträge sind gekürzt. Ausgewertet wurden für den o.a. Zeitraum deutschsprachige Medien sowie die Webseiten der Tages- und Wochenzeitungen.
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Verschiedenes
[ Pressemeldungen anzeigen ]15.07.2026 -
Deutschlands unbekanntestes Weltwunder aus 26 Millionen Ziegeln soll berühmt werden.
In die größte Ziegelsteinbrücke der Welt, die Göltzschtalbrücke im Vogtland, werden nach einem Bericht der Ostdeutschen Allgemeinen jetzt Millionen investiert. Die 574 Meter lange Eisenbahnbrücke überspannt bis zu 78 Meter hoch das Göltzschtal. Ziel sei es, die Brücke zum „ganzjährig erlebbbaren Tourismusmagneten zu machen“.
Quelle: https://ostdeutscheallgemeine.com/article/deutschlands-unbekanntestes-weltwunder-aus-26-millionen-ziegeln-soll-beruehmt-werden-1019495314.07.2026 -
Gebaut, vergessen, gefährdet Deutschlands Brücken auf der Intensivstation.
Der Bonner General-Anzeiger beschäftigt sich im Zusammenhang mit der Sperrung der Bonner Nordbrücke mit dem Zustand der Brücken in Deutschland. Es erstaune nicht, dass Brücken alterten, sondern vielmehr, dass es im Land der Ingenieure überrasche, wenn einige plötzlich wegen fehlender Sanierung und drohender Einsturzgefahr gesperrt würden. Die politische Analyse führe unweigerlich zu der während der Corona-Pandemie häufig zitierten Einsicht, mit Vorsorge ernte man keine Lorbeeren. So sei eine politische Kultur des Ver- und Aufschiebens entstanden. Leuchtturmprojekte erzeugten Festreden im Rampenlicht, Prävention nicht.
Der Direktor des Instituts für Massivbau und Professor an der Technischen Universität Dresden Marx glaubt, „dass es politisch unattraktiv zu sein scheint, in Instandhaltung zu investieren“. Die Pflege von Brücken sei vergleichbar mit dem Zähneputzen. „Wenn ich einen Tag meine Zähne nicht putze, ist das nicht so schlimm. Eine Brücke hält es gut aus, wenn ich sie ein Jahr lang nicht pflege. Wenn ich mich aber 30 Jahre nicht um die Instandhaltung kümmere, dann beschleunigt sich der Schadensfortschritt. Das heißt: Die Verschlechterung des Zustands vollzieht sich immer schneller.“ Die eigentliche Herausforderung beim Brückenbau, so Professor Martin Vlaßen, liege oft in Planung, Genehmigung und Vergabe.“
Zusammenfassend stellt der Autor fest: „Unterm Strich taugen die schwächelnden Brücken Deutschlands kaum zum Symbol eines technischen Niedergangs. Sie spiegeln eher die Schwierigkeit in Demokratien, langfristig zu denken und zu handeln. Mit Sanierung kann man im Wahlkampf nicht glänzen, aber eine Gesellschaft und ihre Mobilität stabilisieren.“
Quelle: https://ga.de/news/politik/deutschland/bruecken-in-deutschland-viele-sind-defekt_aid-151475253 -
Hamburg
[ Pressemeldungen anzeigen ]04.07.2026 -
Warum für die neue Hamburger Sternbrücke die besten Schweißer der Welt gesucht werden mussten.
Die Tageszeitung Die Welt beschreibt ausführlich die Vorbereitungen für den Neubau der Hamburger Sternbrücke, die Ende Juli nach siebenjähriger Planung und Vorbereitung an ihren endgültigen Platz eingehoben werden soll. Es gehe darum, ein Brückenungetüm von knapp 4200 Tonnen Gewicht, 108 Meter Länge und mehr als 20 Meter Höhe zu bewegen. Die neue Brücke sei in den vergangenen 13 Monaten aus 200 Stahlteilen zusammengeschweißt, worde und werde mit Hilfe von SPMT-Schwerlastfahrzeugen, Self-Propelled Modular Transporters – ferngesteuerte Plattformen mit vielen Rädern, die sich selbst antreiben und schwerste Lasten millimetergenau manövrieren könnten, bewegt.
Quelle: https://www.welt.de/regionales/hamburg/article6a4782eb0b14ed961bb505f0/mammut-bauprojekt-warum-fuer-die-neue-hamburger-sternbruecke-die-besten-schweisser-der-welt-gesucht-werden-mussten.html -
Niedersachsen
[ Pressemeldungen anzeigen ]08.07.2026 -
A39-Lückenschluss: Bundesverwaltungsgericht bestätigt Projektlösung
Nach einer Mitteilung der Autobahn GmbH hat das Bundesverwaltungsgericht eine Klage des Bunds für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. im Zusammenhang mit dem geplanten 7. Abschnitt der A39 in Niedersachsen abgewiesen. Der ursprüngliche Planfeststellungsbeschluss war bereits im April 2018 ergangen. Mit dem Urteil bestehe jetzt Baurecht für das rund 14 Kilometer lange südliche Teilstück zwischen Ehra und Wolfsburg. Das Urteil, so der Geschäftsführer Technik der Autobahn GmbH des Bundes schaffe endlich die baurechtlichen Voraussetzungen für einen ersten Neubauabschnitt des über 100 Kilometer Lückenschlusses zwischen Lüneburg und Wolfsburg. Die Arbeiten für den 7. Planungsabschnitt der A39 sowie der Ortsumfahrung Ehra würden mindestens sechs Jahre in Anspruch nehmen.
Quelle: https://www.autobahn.de/aktuelles/aktuell/a39-lueckenschluss-bundesverwaltungsgericht-bestaetigt-projektloesung -
Nordrhein-Westfalen
[ Pressemeldungen anzeigen ]13.07.2026 -
Fünf Monate Sanierung, 800 Mio. Euro Kosten: Bahn übersieht kaputte Brücke.
Fünf Monate lang habe die Deutsche Bahn die Strecke Köln–Wuppertal–Hagen erneuert, allerdings sei erst am letzten Tag der Generalsanierung der Bahn eine kaputte Brücke aufgefallen. Darüber berichten mehrere nordrhein-westfälische Medien. Bei einer routinemäßigen Prüfung einer Eisenbahnbrücke in Opladen habe ein Prüfsachverständiger einen Schaden an einem tragenden Bauteil festgestellt. Aus Sicherheitsgründen habe deshalb eines der beiden Gleise gesperrt werden müssen. Der Zugverkehr könne zwar stattfinden, aber nicht mit voller Kapazität. Bei der Generalsanierung sei die Brücke laut Deutscher Bahn nicht berücksichtigt worden, weil eine Inspektion Ende 2025 ohne Beanstandungen geblieben sei
Quelle: https://www.bild.de/regional/nordrhein-westfalen/bei-fuenfmonatiger-sanierung-bahn-uebersieht-kaputte-bruecke-6a54894d36e98236c4bc6e0f05.07.2026 -
Zwischen Fähre und Verzweiflung: Bonner Brückendesaster "Haben uns einfach nicht gekümmert"
Das ZDF berichtet in einem Beitrag über die Situation an der gesperrten Bonner Nordbrücke. De neue Alltag in Bonn sei nach der Sperrung: improvisiert, überlastet und dauerhaft am Limit. Der Präsident der Kölner Handwerkskammer finde klare Worte: "Wir wissen seit 2007, dass die Brücke abgängig ist, und dass was passieren muss. Das ist aber dann 15 Jahre lang unterblieben." 2023 hätten dann die Planungen für eine neue Brücke begonnen, avisierte Fertigstellung um 2040. Und für den Präsidenten der Bundesingenieurkammer sei klar „Wir haben uns einfach nicht gekümmert. Das Problem war Jahrzehnte bekannt, man hat die ganzen Daten durch die Brückenprüfung immer eingesammelt, ist aber dann nie tätig geworden oder nur in Ausnahmefällen.“ Bonn, so der Bericht, sei kein Einzelfall, nicht in Bauart, nicht in Alter und nicht in der Überlastung durch den zunehmenden Güterverkehr.
Quelle: https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/bonn-marode-bruecke-nordrhein-westfalen-nordbruecke-100.html03.07.2026 -
Untersuchungsausschuss zu Brückendesaster kostet knapp 3,5 Millionen Euro – es gibt Kritik.
Die Aufarbeitung des Brückendesasters und Infrastrukturstaus in Nordrhein-Westfalen durch den gleichnamigen Parlamentarischen Untersuchungsausschuss (Pua) des Landtags hat nach einem Bericht des Westdeutschen Anzeigers bis jetzt Kosten in Höhe von knapp 3,5 Millionen Euro verursacht. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen der Ausfall der Rahmedetalbrücke an der A45 bei Lüdenscheid und die möglicherweise mehrere hundert Millionen Euro teure Kündigung im Rahmen des Neubaus der A1-Rheinbrücke bei Leverkusen.
Quelle: https://www.wa.de/nordrhein-westfalen/untersuchungsausschuss-zu-brueckendesaster-kostet-knapp-millionen-euro-es-gibt-kritik-94382084.html -
Rheinland-Pfalz
[ Pressemeldungen anzeigen ]11.07.2026 -
Rheinland-Pfalz setzt auf Neubau bei kaputten Brücken.
Rheinland-Pfalz setzt auf den Neubau von beschädigten und sanierungsbedürftigen Brücken für mehr Verkehrssicherheit. Die Landesregierung werde den Fokus in den nächsten Jahren verstärkt auf Ersatzneubauten von Straßenbrücken legen, kündigte Verkehrsminister Achim Schwickert nach einem Bericht des Bonner General-Anzeiger an. Vollsperrungen könnten für diese umfangreichen Bauarbeiten dann nicht ausgeschlossen werden.
Für eine bessere und schnellere Planung sowie Umsetzung der Maßnahmen gehe es auch darum, die noch offenen Stellen beim Landesbetrieb Mobilität (LBM) zu besetzen, so der Minister. Durch mehr Standardisierung sowie eine Verschlankung der Prozesse müsse auch die Zusammenarbeit zwischen der Straßenbauverwaltung und den Genehmigungsbehörden optimiert und beschleunigt werden.
Quelle: https://ga.de/rheinland-pfalz-setzt-auf-neubau-bei-kaputten-bruecken_aid-151337785 -
Schleswig-Holstein
[ Pressemeldungen anzeigen ]10.07.2026 -
Bundesrechnungshof warnt vor hohen Kosten bei Fehmarnsundbrücke.
Der Bundesrechnungshof warnt nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins Der Spiegel vor einer teuren Zwischenlösung für die neue Bahnverbindung von Deutschland nach Dänemark. Der Trassenabschnitt zwischen dem deutschen Festland und der Insel Fehmarn solle laut Plan eigentlich durch einen Tunnel führen. Weil sich dessen Bau verzögere, plane die Deutsche Bahn, die alte Bahntrasse über die denkmalgeschützte Fehmarnsundbrücke zu elektrifizieren. Davon halten die Rechnungsprüfer aber nichts. Die Kosten seien »erheblich und stiegen weiter. Die Rede sei von mehr als 60 Millionen Euro für die Elektrifizierung, mindestens weitere 7,5 Millionen Euro könnten für den Rückbau fällig werden.
Quelle: https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/deutsche-bahn-posse-um-fehmarnsundbruecke-a-e9407d47-6fc4-4017-8e4e-0ae6c708398c?giftToken=527bef53-1695-45a9-92c6-7c30c3498fe910.07.2026 -
Die neue Rader Hochbrücke: Meilenstein für ein Mammutbauwerk.
Der Nachrichtensender n-tv berichtet über die Fortschritte beim Neubau der Rader Hochbrücke über den Nord-Ostsee-Kanal bei Rendsburg steht vor einem wichtigen Lückenschluss: Mitte Juli solle nach Auskunft der Deges das Mittelstück der ersten Brückenhälfte eingesetzt werden. Ende 2026 sollten die ersten Autos über die neue Brücke rollen. Anschließend solle die alte Brücke abgerissen werden und der Neubau direkt neben der dann bereits genutzten ersten Brückenhälfte beginnen. Sie solle bis 2031 fertig werden.
Quelle: https://www.n-tv.de/regionales/hamburg-und-schleswig-holstein/Die-neue-Rader-Hochbruecke-Meilenstein-fuer-ein-Mammutbauwerk-id31076232.html
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